Einsatztagebuch

Digitales Einsatztagebuch: Jeder Schritt mit Zeit und Name

Das digitale Einsatztagebuch von leitstelle.live hält den Einsatz chronologisch fest. Aufträge, Alarmierungen und Statuswechsel schreibt das System selbst mit, eigene Einträge ergänzen die Disponenten. Am Ende steht das Tagebuch als PDF oder Tabelle bereit, in jedem Paket.

Was Einsatztagebuch kann

Schreibt von selbst mit

Aufträge, Alarmierungen, Statuswechsel und Änderungen entstehen als Systemeinträge, Änderungen mit altem und neuem Wert.

Eigene Einträge

Absprachen und Entscheidungen tragen Sie in der Eingabezeile ein, auf Wunsch mit Kategorie.

Schnell wiedergefunden

Filter nach Art des Eintrags zeigen im Einsatz und danach nur, was gerade gefragt ist.

Export als PDF und Tabelle

Aus der Leitstelle oder später aus dem Portal, etwa für die Nachbereitung oder die Akte.

Auf allen Arbeitsplätzen

In Leitstelle, Leitstelle Mobil, Einsatz-App und Portal, mit demselben Stand.

In jedem Paket

Einsatztagebuch, Export und der Druck des Tagebuchs gehören auch zum Paket Free.

So entsteht das Einsatztagebuch

  1. Einsatz beginnt

    Mit dem Einsatz beginnt sein Tagebuch. Sie müssen nichts einrichten.

  2. Das System schreibt mit

    Aufträge, Alarmierungen, Statuswechsel, Anrufe und Änderungen entstehen als Systemeinträge mit Zeit und Name, Änderungen mit altem und neuem Wert.

  3. Sie ergänzen

    Eigene Einträge schreiben Sie in der Eingabezeile, auf Wunsch mit Kategorie.

  4. Sie finden wieder

    Filter nach Art des Eintrags und die Einsatznummer helfen beim Nachlesen im Einsatz und danach.

  5. Sie exportieren

    Aus der Leitstelle oder später aus dem Portal geht das Tagebuch als PDF oder Tabelle hinaus.

Warum ein digitales Einsatztagebuch anders arbeitet als der Vordruck

Auf Papier hängt die Vollständigkeit davon ab, ob jemand in einer angespannten Lage zum Schreiben kommt. Im digitalen Einsatztagebuch entstehen viele Einträge von selbst, weil Auftrag, Alarm und Status ohnehin in der Software geführt werden. Die Disponenten können sich auf die Einträge konzentrieren, die nur sie liefern können: Einschätzungen, Absprachen und Entscheidungen.

Eigene Einträge lassen sich bearbeiten oder löschen, Systemeinträge bleiben unverändert. Ein versehentlich gesetzter Status verschwindet nicht, seine Rücknahme erzeugt einen Gegeneintrag.

Was zusätzlich einfließt

Je nach gebuchten Modulen schreiben weitere Bereiche mit oder liefern Einträge zu.

  • Anrufe mit Zeit und Notiz über die Telefonie (in Professional enthalten)
  • Nachrichten nach Vordruck mit Nummer, Richtung, Weg und Vorrang (ab Professional)
  • Rückmeldungen der Einheiten aus der Einsatz-App, sobald die Leitstelle sie übernimmt
  • Fotos aus der Einsatz-App auf Wunsch
  • Mails, die Sie in den Einsatz übernehmen (ab Basis)
  • Ausdrucke aus dem Druckmenü (ab Basis)

Nachbereitung und Aufbewahrung

In der Dokumentation im Portal lesen Sie einen abgeschlossenen Einsatz mit Tagebuch, Aufträgen, Alarmierungen, Patienten und Dokumenten nach. Aus diesen Daten lässt sich ab Basis auch ein Einsatzbericht zusammenstellen. Wie lange Einsätze mit Tagebuch aufbewahrt werden, legt Ihre Organisation fest, ohne Festlegung sind es 10 Jahre nach Abschluss.

So sieht es aus

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Was noch dazugehört

  • Einsatz- und Auftragsnummern wie E-2026-0042/3, über die Suche direkt auffindbar
  • Dienstübergabe mit Eintrag und beiden Namen
  • Status-Rücknahme mit Gegeneintrag im Tagebuch
  • Kräfteübergabe zwischen Einsätzen mit Eintrag in beiden Tagebüchern
  • Notizen fürs Tagebuch werden im Notbetrieb nachgetragen (ab Professional)
  • Aufbewahrung je Organisation einstellbar

Praxisbeispiel: Das Tagebuch einer Sanitätswache

Ein neutraler Ablauf, der zeigt, welche Einträge von selbst entstehen und welche von Hand.

  1. Die Leitstelle legt einen Auftrag an und alarmiert einen Trupp. Auftrag und Alarmierung stehen automatisch im Tagebuch, ebenso die folgenden Statuswechsel.
  2. Die Adresse wird korrigiert. Der Systemeintrag zeigt den alten und den neuen Wert.
  3. Die Einsatzleitung bespricht sich mit dem Veranstalter über eine gesperrte Zufahrt. Der Disponent hält das als eigenen Eintrag mit Kategorie fest.
  4. Nach Dienstende filtert die Einsatzleitung nach eigenen Einträgen, prüft die Absprachen und ergänzt, was noch fehlt.
  5. Das Tagebuch geht als PDF in die Nachbereitung. Der Export enthält personenbezogene Daten und wird entsprechend abgelegt.

Häufige Fragen

Ist das Einsatztagebuch in jedem Paket enthalten?

Ja. Einsatztagebuch, Export als PDF oder Tabelle und der Druck des Tagebuchs gehören zu jedem Paket, auch zu Free. Telefonie, Nachrichten nach Vordruck und Patientenakten schreiben erst dann mit, wenn das jeweilige Modul gebucht ist.

Lassen sich Einträge ändern?

Eigene Einträge können Sie bearbeiten oder löschen. Systemeinträge, etwa zu Aufträgen, Alarmierungen und Statuswechseln, bleiben unverändert. Ein versehentlich gesetzter Status wird nicht entfernt, die Rücknahme erzeugt einen Gegeneintrag.

Kann ich das Einsatztagebuch bei einem Ausfall weiterführen?

Ab Professional werden Notizen fürs Einsatztagebuch im Notbetrieb gesammelt und nachgetragen, sobald die Verbindung zurück ist. Halten Sie für längere Ausfälle trotzdem eine Vorgehensweise auf Papier bereit, der Notfallausdruck enthält dafür leere Nachrichtenvordrucke.

Wie lange bleibt das Einsatztagebuch gespeichert?

Die Aufbewahrung legt Ihre Organisation im Portal fest. Ohne Festlegung werden Einsätze mit Tagebuch 10 Jahre nach Abschluss aufbewahrt.