Sanitätsdienst & Patienten

Sanitätswachdienst bei Veranstaltungen – vom Plan bis zur Statistik

leitstelle.live ist die Software für Sanitätswachdienste bei Stadtfest, Konzert oder Sportveranstaltung: Einsatz planen, Trupps führen, Patienten dokumentieren und am Ende sauber auswerten.

Was Sanitätsdienst & Patienten kann

Einsatz planen

Ort, Zeitraum, Abschnitte, Kräfte und Lagekarte vorab im Portal – oder aus einer Vorlage vom letzten Jahr.

Trupps und Unfallhilfsstelle

Fußtrupps, Radstreife und UHS als Einheiten nur für diesen Einsatz, mit eigener Besetzung.

Eine Akte pro Patient

Kennung, Beschwerden, Maßnahmen, Vitalwerte, Verbleib. Kurz oder ausführlich, aus App oder Leitstelle.

Sichtung, wenn es nötig wird

Kategorien I bis IV und Kennzeichen für Transportpriorität – für den Übergang zum Massenanfall.

Übergabe und Transport

Übergabe an den Rettungsdienst oder Transport ins Krankenhaus dokumentiert, Protokoll als PDF.

Auswertung

Einsätze, Aufträge, Patienten und Anfahrtszeiten im Zeitraum – für Vorstand, Veranstalter und Behörden.

Vom Plan bis zur Auswertung

  1. Einsatz planen

    Im Portal legen Sie Ort, Zeitraum, Zeitplan, Kräfte und Fahrzeuge Schritt für Schritt fest. Eine Anzeige zeigt den Planungsstand.

  2. Raum und Einheiten vorbereiten

    Sanitätsstationen, Bereitstellungsräume und Zufahrten stehen als Lagepunkte auf der Karte. Fußtrupps, Radstreifen und Unfallhilfsstelle legen Sie als Einheiten nur für diesen Einsatz an.

  3. Dienst führen

    Die Leitstelle legt Aufträge an, alarmiert die Einsatz-Apps und behält Status und Zustellung im Blick. Trifft ein Trupp direkt auf einen Fall, eröffnet er ihn vor Ort in der App.

  4. Patienten dokumentieren

    Jeder Patient bekommt eine Kennung und eine Akte, aus App oder Leitstelle. Die Sanitätsstation zeigt die Belegung liegend und sitzend.

  5. Transport und Übergabe

    Der Transport entsteht aus der Akte, mit Ziel und Dringlichkeit. Verbleib und Übergabe werden dokumentiert.

  6. Abschluss und Auswertung

    Einsatztagebuch und Patientenprotokolle stehen als PDF bereit, der Einsatzbericht lässt sich an den Veranstalter senden.

So funktioniert es

Sichtung nach den Kategorien I bis IV, EX und B, dann die Patientenakte in App oder Leitstelle; sie zählt auf der Sanitätsstation ab der Anlage zur Belegung. Danach wird der Patient entlassen oder ein Transport angefordert, den die Leitstelle disponiert. Der Transport läuft über angefordert, disponiert, aufgenommen mit Status 7, am Ziel mit Status 8 bis zur Übergabe. Abschließen kann nur die Leitstelle; Transport und Übergabe brauchen eine Internetverbindung.
Der Weg eines Patienten

Einsatzplanung für wiederkehrende Veranstaltungen

Viele Sanitätsdienste wiederholen sich jedes Jahr mit kleinen Änderungen. Speichern Sie deshalb den Einsatz als Vorlage mit Versionen oder kopieren Sie den Einsatz des Vorjahres. Genehmigung, Dienstanweisung und Lageplan legen Sie als Dokumente am Einsatz ab, sodass sie im Dienst griffbereit sind.

Wie viele Kräfte eine Veranstaltung braucht, berechnet die Software nicht. Diese Beurteilung bleibt bei Ihnen und der zuständigen Behörde. Für die Planung im nächsten Jahr liefert die Software aber belastbare Zahlen: Einsätze, Aufträge, Patienten und Anfahrtszeiten stehen ab dem Paket Professional in der Statistik.

Patienten führen: Kennung, Sichtung, Belegung und Verbleib

Im laufenden Dienst muss klar sein, wo sich welcher Patient befindet. Die Patientenliste zeigt alle Patienten farbig nach Sichtung mit Einheit und Status. Ein QR-Code an einem Patientenanhänger ordnet die Akte vor Ort zu. Die Sanitätsstation hat Plätze liegend und sitzend, eine Belegungstafel und ein Eingangsbuch zum Ausdrucken.

Für Transporte pflegen Sie Kliniken als Ziele mit Telefonnummer für die Voranmeldung. Bei externen Transporten über die ILS bleibt die Anforderung ein eigener Schritt der Leitstelle. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Patientendokumentation.

Wenn aus dem Dienst eine größere Lage wird

Mit den Sichtungskategorien I bis IV, EX und B und den Kennzeichen für Transportpriorität bleibt die Dokumentation beim Übergang zum Massenanfall dieselbe. Ab Professional kommen Einsatzabschnitte, Nachrichten nach Vordruck und Lagestände hinzu, und über den Gruppenalarm lassen sich weitere Kräfte erreichen und als Zulauf einteilen.

So sieht es aus

Antippen zum Vergrößern.

Was noch dazugehört

  • Einsatzvorlagen mit Versionen für wiederkehrende Veranstaltungen
  • Dokumente zum Einsatz: Genehmigung, Dienstanweisung, Lageplan
  • Export von Einsatztagebuch und Patientenprotokollen als PDF
  • Löschfristen je Organisation, Patientendaten getrennt geschützt

Praxisbeispiel: Stadtfest über ein Wochenende

Ein neutraler Ablauf ohne Bezug zu einer bestimmten Organisation oder Veranstaltung.

  1. Die Planung übernimmt den Einsatz aus der Vorlage des Vorjahres, passt Zeiten an und legt Genehmigung und Lageplan ab. Die Unfallhilfsstelle und die Fußtrupps stehen als Einheiten bereit.
  2. Zum Dienstbeginn melden sich die Trupps in der Einsatz-App an und setzen ihren Status. Die Leitstelle sendet die Funklage an alle Kräfte.
  3. Ein Besucher kommt direkt an die Unfallhilfsstelle. Die Kraft legt die Akte an, die Leitstelle sieht den Patienten sofort, und die Belegungstafel zählt ihn mit.
  4. Am Abend fordert die Station für einen weiteren Patienten einen Transport an. Bei Übergabe an den Rettungsdienst wird der Verbleib in der Akte festgehalten.
  5. Nach dem Fest geht der Einsatzbericht mit Kräften, Einsatzstunden und einer Patientenstatistik ohne Namen an den Veranstalter.

Häufige Fragen

Eignet sich leitstelle.live für die Einsatzplanung im Sanitätsdienst?

Ja. Im Portal legen Sie Ort, Zeitraum, Zeitplan, Kräfte, Fahrzeuge, Abschnitte und die Lagekarte vorab fest und sehen den Planungsstand. Wiederkehrende Veranstaltungen speichern Sie als Vorlage oder kopieren einen früheren Einsatz. Einsatzabschnitte sind ab Professional enthalten.

Berechnet die Software den Kräftebedarf?

Nein. Die Software berechnet keinen Kräftebedarf, weder nach dem Maurer-Schema noch nach einem anderen Verfahren. Diese Beurteilung bleibt bei Ihnen und der zuständigen Behörde.

Ist leitstelle.live ein Patientenleitsystem?

Für den Sanitätsdienst deckt es den Weg der Patienten ab: Kennung, Sichtung, Patientenakte, Belegung der Sanitätsstation, Transport und Verbleib. Kliniken pflegen Sie selbst als Transportziele mit Telefonnummer für die Voranmeldung. Eine Anbindung an Systeme, die Behandlungskapazitäten der Krankenhäuser melden, gibt es nicht.

Ab welchem Paket gibt es die Patientendokumentation?

Patientenakte, Sichtung, Transport und Sanitätsstation sind ab dem Paket Basis enthalten. Die Statistik ist ab Professional enthalten.

Lässt sich die Software für den kleinen Dienst und die große Veranstaltung nutzen?

Ja. Der Umfang wird je Einsatz gewählt: Ein kleiner Sanitätsdienst bleibt übersichtlich, eine große Lage bekommt alle gebuchten Module. Wie viele Einsätze gleichzeitig laufen, richtet sich nach dem Paket.

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